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Spiele im Lübecker Raum bedeuten grundsätzlich immer ein spätes Samstagabendspiel. Und somit ging es auch gegen die 3. Vertretung vom ATSV Stockelsdorf am vergangenen Samstag, den 23.01.2016, erst spät zur Primetime (19:30 Uhr) auf die Platte. Das Hinspiel konnten die Wölfe in heimischer Halle noch deutlich mit 28:21 für sich entscheiden. Der Trainer seitens Stockelsdorf kündigte jedoch bereits mit Abpfiff an, dass das Rückspiel anders verlaufen würde. Die Wölfe waren somit mehr als gespannt. Laut Spielberichtsbogen konnten vor dem Spiel personell drei Veränderungen zum Hinspiel verzeichnet werden.

Die Wölfe hatten die bessere Startphase in diesem Spiel und konnten sich schnell mit 3:1 in Führung setzen. Jedoch zeigten bereits mit Beginn des Spiels die Hausherren das bekannte erfahrende und vor allem langsame Spiel. Insbesondere das Angriffsspiel war von langen Angriffen geprägt. Die Wölfe taten sich schwer das Spiel der Hausherren zu verteidigen. Zwar konnte man die Stockesldorfer oftmals am Torabschluss hintern, doch schafften es die Wölfe nicht in den Ballbesitz zu gelangen. So gestaltete sich der über ein 4:3, 7:4 und 8:7 der erwartete schwere Samstagabend“kick“ (Wurf). Hätte man gedacht, dass die Hausherren sich altersbedingt im Abwehrspiel schwer tun würden, so hatte man sich getäuscht, denn fehlende Athletik wurde durch Erfahrung weg gemacht. Hinter der Abwehr zeigte dann auch noch ein alter Hase im Tor leider das eine oder andere Mal zu oft, dass er den kommenden Ball erahnen würde.
Die Wölfe taten sich zudem schwer, indem sie bereits in der 1. Halbzeit am Ende gut fünf freie Tempogegenstöße gegen den Torhüter, statt ins Tor, setzten. Die Wölfe konnten somit in einem weiteren Spiel in Folge nicht mit der Torausbeute zufrieden sein. Ein kurzer Endspurt brachte dann wenigstens eine 13:9 Führung zur Halbzeit.

Thies mahnte die Mannschaft in der Halbzeitpause. Man agierte im Abschluss zu unkonzentriert. Weiter fehlte es an der Bewegung ohne Ball. Das Angriffsspiel wirkte phasenweise zu statisch, dann aber auch wieder sehr gut. Das Abwehrspiel dagegen funktionierte wieder gut. Mit 9 Gegentoren konnte man nicht unzufrieden sein, obwohl auch hier mehr drin gewesen wäre.

Zurück auf der Platte sorgten die Hausherren für einen Schock bei den Wölfen. Der Halbzeitvorsprung war bereits nach genau 4 Minuten in der 2. Halbzeit geschmolzen. Beim Stand von 14:14 sah man die ersten fragenden Gesichter auf der Bank der Wölfe. Doch man fing sich wieder und knöpfte am Spielverlauf der 1. Halbzeit an. Über ein 16:14,17:15 und 18:17 spielte man wenigstens mit, ohne sich jedoch entscheidend absetzen zu können. Und dann der nächste Schock. Zum ersten Mal in dieser Saison musste die Wölfe 15 Minuten vor Schluss die Führung zum 18:19 abgeben. Eine ungewohnte Situation für alle. Es blieb jedoch Ruhe. Thies nahm die entscheidende Auszeit und schwor das Team letztmalig ein „…15 Minuten unser Spiel… Jungs holt Euch EURE Punkte…“. Und wie so oft bereits in dieser Saison gezeigt, gehörten die letzten 15 Minuten des Spiels auch an diesem Abend den Wölfen. Die Abwehr stand noch kompakter, so dass aus einer sicheren Abwehr das Spiel wieder über ein 23:19, 25:20 und zum Endstand von 26:21 gedreht werden konnte.
Nach dem Verlauf dieser Saison kann man langsam davon sprechen, dass die letzten 15 Minuten des Spiels die Jagdphase der Wölfe ist.
Dennoch haben die Wölfe auch viel Lehrgeld in Stockelsdorf zahlen müssen. Die Hausherren haben erneut gezeigt, was die Erfahrung im Handballsport ausmachen kann. Sie haben uns geärgert. Es war genau der richtige Gegner zur richtigen Zeit.
Somit ist auch Teil 2 von 4 Wochen erfolgreich entschieden worden.

Kommendes Wochenende kommt es jedoch zum Knaller der Liga. Dann dürfen die Wölfe am Sonntag, den 31.01.2016, um 18 Uhr in der heimischen Berliner Halle die Gäste und damit den direkten Verfolger aus Ellerau begrüßen. Ein Spiel auf das sich alle Wölfe freuen. Ein gutes Handballspiel kann bereits heute versprochen werden. Der knappe Hinrundensieg zum 31:30 lässt Spannung erwarten.
Lasst uns diese Aufgabe gemeinsam schaffen.

Eure Wölfe
der 1. Herren.

   
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