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Die laufende Saison 2015/2016 neigt sich dem Ende und die restlichen Spieltage werden bereits gezählt. Eine schwere Hürde zum Erfolg wartete am Sonntag, den 28.02.2016, in der Hansestadt Lübeck. Zu Gast bei der 3. Vertretung des TUS Lübeck bereiteten sich die Wölfe auf ein hartes und vor allem eines der schweres Auswärtsspiel der Saison vor. Die Gastgeber hatten bereits im Hinspiel gezeigt, dass man mit einem gut gemischten Kader aus alt erfahrenen und jungen athletischen Spielern eine menge Durchschlagskraft auf die Platte bringen kann.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Wölfe. Über ein 3:1 und 5:2 bis hin zum 9:5, aus sich der Wölfe, wirkte es als könnten die Wölfe ihr Spiel am heutigen Abend runterspielen und den Vorsprung immer weiter ausbauen. Die Zuschauer bekamen bereits zu Beginn ein gutes Handballspiel zu sehen. Beide Abwehrreihen überzeugten mit einem starken 6:0-Verbund, der nur wenige Chance direkt von der Nahwurfzone zuließ. Auf beiden Seiten wurden die Rückraumspieler gefragt, die sich teilweise die Würfe bei 10 Metern nehmen mussten. Auf Seiten der Wölfe bekam man zudem den Linksaußen der Hausherren nicht im Griff, der wiederholt durch ein schlechtes Verschieben der Wölfe entweder frei zum Wurf kam oder nur mit der Konsequenz eines 7-Meters gestoppt werden konnte. Die Abschlüsse von der Linie wurden durch die Hausherren 100 % genutzt.
Beim Stand vom 15:10 folgte dann jedoch noch einmal ein großer Wechsel der Hausherren. Die erfahrensten Spieler wurden auf die Platte geschickt. Diese Wechsel brachten den Erfolg. Im Gegenzug stimmte es bei den Wölfen wechselbedingt auf einmal auch nicht mehr im Abwehrverbund und so konnten die Hausherren in einem Spurt zum 15:14 aufschließen. Beim Spielstand von 16:15 ertönte dann das Signal zur Halbzeitpause. Da es kurz zuvor jedoch noch zum einem taktischen Foul kam, nahm sich Pipi den Ball und ging zur 9-Meter-Linie. Es handelte sich um eine gute zentrale Position um den Wurf noch in Richtung Tor nehmen zu können. Der gegnerische Block - mit gefühlt einer Länge von 1,90 Meter plus - wollte dies mit allen sechs Mann verständlicherweise verhindern. Von der Bank aus hörte man die Schreie: „Pipi, knick nach links ab und nimm dir den Wurf“… Die gegnerische Bank erwiderte die Ansage in Richtung des Blocks „Achtung! Er knickt ab“.
Mit einer Selbstverständlichkeit folgte Pipi dieser Anweisung, knickte leicht ab und zimmerte den Ball oben links in den Winkel. Der Torhüter war machtlos. Genau diese Aktion brauchten die Wölfe um klarstellen zu können, dass man dieses Spiel mit aller Macht gewinnen wird.

Bis auf die Schlussphase der 1. Halbzeit konnte Thies mit dem Spiel zufrieden sein. Es wurde jedoch erforderlich, dass man den starken Rückraum der Hausherren besser unter Kontrolle bekommen würde.

Mit Beginn der 2. Halbzeit wirkte es so, als würden sich die Hausherren noch immer mit dem letzten Tor der 1. Halbzeit beschäftigen. Die Wölfe konnten Ihr eigenes Spiel wieder besser durch drücken und so das Ergebnis über ein 19:16, 23:18 und 26:20 ausbauen. Im Abwehrverbund hatten man sich bis zum diesem Zeitpunkt gut auf den Rückraum der Hausherren eingestellt. Im Gegenzug waren die Hausherren spürbar müde und klebten mit der eigenen Abwehrreihe an der Nahwurfzone, so dass der Rückraum der Wölfe ein leichtes Spiel hatte. Auch die Umstellung der Hausherren den Rückraum im Wechsel auf Mann zu nehmen führte nicht zum Erfolg. Durch diese Umstellung wurde der Verbund aufgebrochen, so dass für andere Spieler mehr Platz vorhanden war.
Die Wölfe hatten in den letzten 10 Minuten dann bedauerlicherweise wieder eine kurze Schwächephase, in dem die Spannung nicht mehr hoch gehalten wurde. So konnten die Hausherren noch einmal über ein 27:22, 28:24 und 31:28 verkürzen. Aber auch diese Schwächephase brachte den Sieg zum keinem Zeitpunkt in Gefahr. Am Ende konnte über ein 33:30 der verdiente Sieg gegen einen starken Gegner erzielt werden.
Es bringt immer wieder Spaß sich gegen solche Gegner zu messen. Überschattet werden die Spiele gegen diese Mannschaft bedauerlicherweise immer nur dadurch, da ein und derselbe Spieler der Hausherren immer wieder erneut nicht mit den Niederlagen umgehen kann und Gegenspieler bespuckt, versteckt schlägt und persönlich beleidigen muss. Dieses verhalten hat mit unserem Sport nichts zu tun.

Am kommenden Wochenende erhalten die Wölfe spielfrei. Am darauf folgenden Sonntag, den 13.03.2016, um 18 Uhr dürfen dann die Gäste von Buntekuh gegrüßt werden.
Die Erfolgsgeschichte geht weiter… Lasst uns das gemeinsam schaffen.

Eure Wölfe
Der 1. Herren

   

Die nächsten Heimspiele  

 14.01.2018 Berliner Str.

10:30 wJE - SG Glinde/Reinbek

12:00 mJA - HSG Hol. Schweiz

14:00 2.Damen - TSV Bargteheide

16:00 1.Herren - TuS Lübeck 2

18:00 2.Herren - HSG Tills Löwen 2 

   
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