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Am vergangenen Donnerstag, den 13.10.2016, ging es zur gewohnten Trainingszeit ab auf die B404 in Richtung Kiel. Ziel an diesem Abend war die Halle der Gastgeber des Kieler MTV.
Aufgrund des engen Spielplanes musste das Nachholspiel in die Woche auf die späte Anwurfzeit um 20.30 Uhr fallen.
Nach dem Pech des bisherigen Saisonstartes hatten sich die Wölfe an diesem Abend die ersten Punkte erhofft.

Entsprechend motiviert ging es ins Spiel. Die Anfangsphase konnte dabei ausgeglichen über ein 1:2, 3:3 bis hin zum 5:5 gestaltet werden. Bereits zu Beginn konnte man einen ganz anderen Gegner feststellen, als wie er es in den ersten Spielen der Saison der Fall war. Die Hausherren überzeugten mit ihrem schnellen Umschalten, ein hohes Druckspiel und viel Laufbereitschaft. Hatte die Wölfe zuvor Gegner, die Ihren Fokus gefühlt auf die Abwehr gelegt hatten, galt es an diesem Abend das Tempospiel der Hausherren zu unterbinden. Nach einem guten Start (10 Min.) schlichen sich dann die ersten Konzentrationsschwächen der Wölfe ein, so dass sie Hausherren über eine gut gespielte 1. und 2. Welle zu leichten Torerfolgen kamen. So konnten sich die Kieler über ein 5:7 (12. Min.) und 7:11 (15. Min.) absetzen. Es war irgendwie der Wurm drin und nach dem Verlauf der vergangenen Spielen eine kleine Gefahr, dass das Spiel erneut aus der Hand gegeben werden könnte. Beim Spielstand von 9:13 (20. Min.) dann ein sichtbarer Ruck in der Mannschaft. Die Abwehr fand sich wieder besser, im Positionsspiel hatte man die Hausherren besser unter Kontrolle, so dass über ein 11:13 (22 Min.) in der 25. Min. wieder zum 14:14 ausgeglichen werden konnte. Das Spiel war damit wieder für alles offen. Am Ende der 1. Halbzeit mit einem Halbzeitstand von 16:18 konnten die Trainer Thies und Tom mit der Vorstellung der eigenen Mannschaft zufrieden sein.

In der Halbzeitansprache konnten dann auch die Schwächen der 1. Halbzeit erkannt und besprochen werden. Es war in diesem Spiel alles und das in allen Richtungen möglich.

Der Beginn der 2. Hälfte zeigte sich gewohnt zögerlich, so dass die Hausherren erneut eine 18:21 Führung in der 33. Min. kurzzeitig ausbauen konnten. Durch einen bärenstarken Ralf, im Tor der Wölfe, sollte das Spiel jedoch noch einmal auf Augenhöhe geführt werden. In der 40. Minute konnte erneut zum 21:21 ausgeglichen werden. Es war alles für eine offene und vor allem spannende Partie angerichtet. In der weiteren Spielzeit, genau bis 24:24 (51 Min.), konnte keine der beiden Teams überzeugen. Die Hausherren scheiterten wiederholt an Ralf und die Wölfe zeigten sich in der neu gewonnen Abschlussschwäche.
Nach dem Abpfiff konnte man sich die Frage stellen, was wäre gewesen, wenn die Wölfe diese 11 Minuten (40. – 51 Minute) hätten für sich besser nutzen können. Hätte man das eine oder andere Tor mehr geworfen. Aber so war es leider nach dem Motto „Hätte Hätte Fahrradkette“.
Mag es anschließend der vorangegangene tolle Kampf gewesen sein, der sichtbar viel Kraft gekostet hatte, doch wurde das Spiel in den anschließenden 6 Minuten zu deutlich entschieden. Durch das 24:29 (57 Minute) war das Spiel entschieden. Die Wölfe konnte in den letzten 9 Minuten lediglich 1 Tor auf der Habenseite verzeichnet, was am Ende deutlich zu wenig war.
Somit mussten an diesem Abend beim Endstand von 25:30 aus Sicht der Wölfe die Punkte in Kiel verbleiben.
Hier wäre mehr drin gewesen. Aber die Einstellung stimmte. Streicht man die letzten 10 Minuten, so war alles im Rahmen. Aber am Ende zählen nun einmal die vollen 60 Minuten.

Wölfe auf geht’s, mit dieser Einstellung in die nächsten Spiele, vielleicht ein Tick mehr Backe (Tipp vom Kapitän) und einem kleinen Lächeln mehr im Gesicht und die ersten Punkte in der Landesliga folgen.

Eure Wölfe
der 1. Herren

   
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