INFO: +++ Aktuelle Tabellen, Spielpläne und Ergebnisse von allen Mannschaften findet ihr bei Handball4all. +++ FÖRDERVEREIN: Du möchtest die Handballabteilung unterstützen? Dann werde doch Mitglied in unserem Förderverein (weitere Infos hier).

Vergangenen Sonntag, den 13.11.2016, durften die Wölfe in der heimischen Buschkoppel andere Wölfe aus einem fremden Revier begrüßen. Die Gäste des TSV Altenholz II tragen ebenfalls den Wolf im Wappen und haben bereits in der laufenden Saison Ihre Revierstärke bewiesen. Als ungeschlagener Tabellenführer konnten die Gäste unbeeindruckt als Favorit gegen bisher noch schwächere Schwarzenbeker Wölfe ins Spiel gehen.

In vielen Köpfen war dieses Spiel mit Sicherheit auch bereits durchgespielt und erledigt. Spätestens bei der Betrachtung des Kaders war die Niederlage der Wölfe noch deutlicher in den Köpfen gefestigt. Neben den dauerhaften Verletzten reihten sich nun auch die ersten krankheitsbedingte Ausfälle ein, so dass die Wölfe in diesem Spiel u.a. ohne gelernten Kreis spielen und damit im Mittelblock noch weiter rotieren mussten. Genau diese Köpfe hätte sich auch den tatsächlichen Verlauf der ersten 5 Min. wie gesehen ausgemalt. Bei einem Spielstand von 1:4 aus Sicht der Wölfe war Trainer Thies Dieckert bereits gezwungen die erste Auszeit auf den Tisch der Zeitnehmer zu werfen. Was war los? Hatte man so viel Angst erneut zu verlieren? Es stimmte die Einstellung nicht. Wenn verlieren, dann aber mit der richtigen Einstellung. Möglicherweise kam diese Auszeit zum richtigen Zeitpunkt, denn ab dieser Auszeit sollte sich der Spielverlauf etwas verändern.

Über ein 3:4 (9. Min.) und 8:8 (19. Min.) spielten die Wölfe auf einmal auf Augenhöhe mit. Die Gäste waren ebenfalls gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. In dieser Phase überzeugten insbesondere die Abwehrreihen. Auf Seiten der Wölfe hielt Sven auch die 100- prozentigen, was der Abwehrreihe noch mehr Sicherheit gab. Somit wurden die Wölfe auch im Angriffsspiel immer mutiger. Erstmals konnte so in der 24. Min. die Führung zum 9:8 erzielt werden. Dies sollte am Ende jedoch die Einzige Führung im Spiel gewesen sein. Denn über ein 10:10 wurde mit dem Halbzeitstand 10:12 die Führung erneut an die Gäste abgegeben.

Als Trainer und Zuschauer konnte man mit dem Verlauf der 1. Halbzeit mehr als zufrieden sein. Ja, die Wölfe hatten den Start verpennt, dann jedoch mit viel Engagement dagegen gehalten. Die Tabellensituation wurde bis hier hin aufgehoben.

Auch zu Beginn der 2. Halbzeit erwischten die Gäste aus Altenholz den besseren Start und konnten sich so erneut über ein 10:14 (33.Min.) absetzen. Die Wölfe stemmten sich noch einmal entgegen und konnten so bereits 3 min. später den Anschluss zum 13:14 erzielen. Dann folgte jedoch die erste und damit vielleicht auch die spielentscheidende große Schwächephase der Wölfe. Bis zur 43. Min. wurde der Angriff eingestellt. Zwar arbeitete die Abwehr streckenweise gut, konnte sich auch den Ballbesitz erkämpfen und somit auch zur ersten Welle starten, ein weiteres Tor sollte jedoch nicht fallen. Gleich 3 Tempogegenstöße in Folge konnte nicht im Kasten der Gäste untergebracht werden. So musste man leider auch den deutlichen Abstand von 13:20 (43. Min.) hinnehmen. Der Personalnot geschuldet wurde das Spiel ab diesem Zeitpunkt auch nicht mehr leichter. Die Wölfe auf der Platte kämpften weiter, die Anstrengung der bisherigen Spielzeit war ihnen jedoch ins Gesicht geschrieben. So konnte man zwar den Abstand über ein 15:22 (46. Min.) und 17:24 (52. Min.) halten, bis dann jedoch in der 55. Min der Abstand zum 17:27 noch einmal kurz erhöht wurde.
Am Ende war es mit einem 20:29 ein verdienter Sieg der Gäste, obwohl er nicht so deutlich hätte ausfallen müssen. In der Landesliga brauchen man jedoch volle 60 Minuten, um ein Spiel als Sieger verlassen zu können.

Die Mannschaft hat sich dennoch gut verkauft. Sie haben trotz der bisherigen Lage bis zum Schluss gekämpft und können sich auch weiterhin als Wölfe bezeichnen, auch wenn sie derzeit augenscheinlich noch ein wenig zahnlos sind.

Ein großer Dank geht auch die Zuschauer, insbesondere auch an die Vertretung der 1. Damen, die für eine tolle Stimmung in der Halle gesorgt haben.

Am kommenden Samstag (Morgen) ist Derby-Time. Um 19 Uhr folgt dann auf dem Hasenberg in Lauenburg der Anpfiff gegen die Nachbarn aus Lauenburg. Es wäre keine weite Strecke, so dass sich die Mannschaft über jeden Zuschauer auf Seiten der Wölfe freuen würde.

Eure Wölfe
der 1. Herren.

   

Die nächsten Heimspiele  

 29.04.2018 Berliner Str

15:00 wJD - Glinde/Reinbek

17:00 1.Damen - Holsteinische Schweiz 2

06.05.2018 Buschkoppel

17:00 1.Herren - SC Nahe 08

   
© TSV Schwarzenbek Handball