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Am vergangenen Samstag, den 21.09.2013, war es nach 4 Jahren einmal wieder so weit. Es war das alte und doch bis dahin immer spannende Derby gegen unsere Nachbarn aus Büchen zu erwarten.

Trotz dessen, dass wir das Spiel auf den Samstagabend vorgezogen und somit keine weiteren Spiele im Vorwege stattgefunden hatten, konnten wir trotzdem auf unser tolles Publikum zählen, die auch wieder zahlreich den Weg in unsere Berliner Halle gefunden hatten.

Zwar hatte uns Büchen zuvor auf ihrer eigenen Seite noch die klare Favoritenstellung zugeschoben, so war es uns aber auch klar, dass man uns nicht einfach die Punkte schenken würde. Thies mahnte im Vorwege vor einem möglichen Leichtsinn, da er bereits das Spiel der Büchner gegen Tills Löwen 4 gesehen hatte und wusste, was uns erwarten würde, wenn wir nicht aufpassen würden.

Das Spiel begann handballerisch von beiden Seiten sehr unterirdisch. Technische Fehler auf beiden Seiten, so dass die Tore an Sich, sofern überhaupt eins fiel, der Höhepunkt im Spiel waren. So taten wir uns vorerst schwer mit 1:0 und 2:0 in Führung zu gehen. Insbesondere in der Abwehr hatten wir wieder, wie bereits im ersten Heimspiel, erhebliche Probleme, da bereits die ersten Kontakte mit dem Gegner zu Ermahnung durch den Schiedsrichter führten. Bereits nach 6 Minuten waren die 3 gelben Karten innerhalb der Abwehr verteilt, so dass die erste Zeitstrafe gegen uns verteilt wurde. Unser Pechvogel Timmermann durfte bereits dann ab der 10 Minute spüren, wie es sich anfüllt, wenn man bereits die 2te Zeitstrafe gegen sich hat und ab sofort mehr als vorsichtig zu Werke gehen muss. Wir bereits im ersten Heimspiel kamen wir somit überhaupt nicht in unser Spiel, so dass wir uns Mitte der 1. Halbzeit mit einem 4:4 zufrieden geben mussten. Uns gefiel dies natürlich gar nicht, so dass wir das gesamte Abwehrverhalten entsprechend anpassen und ändern mussten. Von Thies kam klar die Anweisung, dass wir entsprechend weg vom Körper und in die Räume gehen sollen. Dies gelang uns dann auch immer besser, da Büchen in dieser Phase ideenlos nur auf den Körperkontakt spielte. Sofern die Wege zugestellt wurden, so fehlte es dem Gegner auf einmal an Mitteln die Abwehr zu überwinden. Gelang es den Büchener dann doch einmal, so hatten wir am heutigen Tage noch einen Bärenstarken Sven im Tor, der mehrfach, insbesondere bei den 7 Metern in dieser Phase glänzen konnte. Wir spürten bereits in dieser Phase, dass die Härte auf Seiten der Büchener immer stärker zunahm. Dies führte dazu, dass bei einer unnötigen Abwehraktion Kai auf den Abwehrspieler Bosse Born so ungünstig aufgeschoben wurde, dass die Nase dem nicht standhalten konnte und Bosse mit Verdacht auf einen Nasenbruch das Spiel beenden musste. Von uns in diesem Sinne auch noch einmal ein „Gute Besserung“ an ihn.

Das Spiel lag uns in der 2 Hälfte der 1. Halbzeit jedoch immer mehr, so dass wir verdient im 13:6 in die Halbzeit gehen konnten.

Hatten wir uns noch in der Halbzeit vorgenommen in 2. Halbzeit noch etwas für das eigene Tore Konto tun zu wollen, so taten wir uns Anfangs wieder sehr schwer. Bis zum 17:9 wirkte es doch von den Toren her ausgeglichen. Das Spiel wurde Seitens der Büchener steigend angespannter, einige Fouls, insbesondere hinsichtlich des Abstandes und aus Sicht des gesamtem Spielverlaufes, einfach unnötig. So war es unser Ziel, dass Spiel noch deutlicher zu gestalten und das Tempo zu erhöhen. Dies gelang uns dann bis zum 24:11 sehr gut, doch dann schlug die Stunde unseres Kampfgerichtes. Bei einer bestehenden doppelten Unterzahl gegen uns kam es zu kleinen Kommunikationsproblemen zwischen Thies und Gerd am Kampfgericht, so dass Thies es nicht auffiel, dass wir bereits auffüllen durften. Dies hatte die Folge, dass aus der ursprünglichen doppelten Unterzahl von 2 Minuten mehr als 3 Minuten wurden. Auch wenn im Nachhinein niemand von uns dies dem Kampfgericht böse nimmt, so führte diese Phase im Spiel aber zu erheblichen Beeinträchtigungen. Es gelang den Büchener schnelle und teilweise auch zu einfache Tore zu machen. Erst beim Spielstand von 27:18 konnten wir uns entsprechend fangen. Zu erwähnen ist noch, dass natürlich der liebe Timmermann noch einmal seine Chance erhielt, die 3 Zeitstrafen einzuholen, was er auch 5 Minuten vor Schluss nutzen. Auch Timmermann musste somit einmal in seinem Handballleben in den Genuss kommen, die Tribüne vorzeitig zu besuchen. Das Spiel war nach dem bisherigen Verlauf wieder einmal ein auf und ab (Gute Zeiten/ schlechte Zeiten). Trotz der bereits frühen Entscheidung im Spiel, wollten nun aber auch noch die Büchener sich in dieser Soap durch dessen vorhandenes schauspielerisches Talent verwirklichen. Kam es bereits zuvor im Spiel vor, dass ein Schrei vom Angriffsspieler ausging, um möglicherweise beim Körperkontakt eine 2 Minutenstrafe zu provozieren, so versuchte man es noch kurz vor Schluss gegen unseren immer entspannten Steffi mit der Vortäuschung einer Tätlichkeit. Ein kurzes Gegenüber, ein wie so oft an diesem Abend lauter Schrei, ein Fallen, das Halten der Hand im Gesicht, große Augen auf der Bank der Wölfe, ein Lachen im Publikum und selbst die Schiedsrichter hatten es gesehen. So gab es die 2 Minuten gegen den Büchener und nicht die gewünschte Rote Karte gegen Steffi.

Auch durch solche Aktionen konnte das Spiel nicht mehr zu Gunsten von Büchen gedreht werden, so dass wir verdient mit 35:22 das Spiel für uns entscheiden konnten.

Fazit von Thies nach dem Spiel:

35 Tore sind grs. in Ordnung, jedoch waren wir insbesondere in der 2. Halbzeit zu abschlussschwach im Angriff. Die 22 Gegentore waren eindeutig bei diesem Gegner zu viel. Es war einfach wieder ein auf und ab. Es fehlt an der Konstanz. Wir haben noch einiges zu tun im Training. Nun kommt uns am kommenden Sonntag die Truppe aus Sandesneen besuchen… Auch kein leichter Gegner…

   

Die nächsten Heimspiele  

 14.01.2018 Berliner Str.

10:30 wJE - SG Glinde/Reinbek

12:00 mJA - HSG Hol. Schweiz

14:00 2.Damen - TSV Bargteheide

16:00 1.Herren - TuS Lübeck 2

18:00 2.Herren - HSG Tills Löwen 2 

   
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