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Am Samstag, den 20.09.2014, ging es auf die Reise, auf die Wiese zur 1. Vertretung des SC Buntekuh Lübeck. Nach einer kurzen Suche und dem Erreichen der Spielstätte mussten wir uns fragen, ob wir wirklich richtig sind. Noch eine Stunde bis zum Anpfiff und die Halle ist geschlossen. Niemand war vor Ort. Nach einigen Telefonaten und ca. 45 Minuten vor dem Anpfiff dann das erste bekannte Gesicht. Wir waren doch richtig, jedoch sollten wir heute das einzige Spiel in dieser Halle bestreiten und unsere Gastgeber trafen sich nun einmal etwas zeitnaher vor dem Spiel.

So wie die Anreise war, verlief auch die gesamte Erwärmung. Die Zuschauer, die den Weg in die Halle ebenso gefunden hatten, sahen 2 Mannschaften, die ein wenig lockerer die Bahnen hoch und runter liefen. Höhe der Mittellinie stand eine kleine Anlage, die leise gechillte Musik zum Lauftakt spielte. Eine Stimmung zu einem Ligaspiel kam nicht auf. In den eigenen Reihen wurde das Gefühl zwischenzeitlich als "Freundschaftsspiel" bezeichnet. Fraglich war zu diesem Zeitpunkt nur, ob die gastgebenden Kühe von Natur aus auf eigener Wiese so gechillt waren oder ob das lediglich eine Taktik war, um uns ebenso zum chillen zu verleiten.

Geht man davon aus, dass letzteres der Plan der Gastgeber war, so ging der Plan mehr als Perfekt auf. Wir erwischten wohl mit Abstand den schlechtesten Start, den man sich überhaupt auf der Platte vorstellen kann. Thies konnte am Rand nur zusehen und toben. Über ein 0:2, 1:3 bis zum 1:6 nach knapp 14 Minuten gingen wir verdient in Rückstand. Über die Abwehrleistung, trotz schweren Ausfällen von Steffi, Hendrik, Knut, Juli und Kai, konnte man bei 6 Gegentoren nach dieser Spielzeit nicht zwingend unzufrieden sein. Dennoch war die Angriffsleistung mehr als traurig. Ein Tor war zu diesem Zeitpunkt einfach nicht ausreichend. So zog Thies in diesem Augenblick die erste grüne Karte des Spiels. Leere Gesichter der Spieler und ein wütendes Gesicht des Trainers. Klare Worte wurden gesprochen. So als ob man in dieser Auszeit einmal alles nachgeholt hatte, was man noch bei der Erwärmung vernachlässigte, ging es zurück auf die Platte. Aus noch zuvor kleinen Schäfchen, die ein wenig mit größeren Kühen zusammen etwas Gras futtern wollten, wurden endlich wieder Wölfe mit scharfen Zähnen. Die Aufholjagd konnte endlich beginnen. Innerhalb von 5 Minuten konnte bereits der Anschluss bis zum 5:7 hergestellt werden. Der Blick des Gegners hatte sich plötzlich gewandelt. Zu diesem Zeitpunkt (19 Minute) zog auch die Bank der Gastgeber dessen erste Auszeit um wieder in die richtige Richtung laufen zu können. Diese fruchtete zu unseren Gunsten jedoch nicht so gut, so dass unsere Jagd munter weiter gehen konnte. Über ein 7:8, 9:9 bis zum Halbzeitstand von 12:11 konnte auch erstmals die Führung erzielt werden.

Motiviert in der Kabine stand fest, dass es am heutigen Abend von beiden Seiten sicher keine hohe Handballkunst zu sehen gab, dennoch würde heute das Team gewinnen, welches dies am meisten will. Uns war somit auch klar, dass wir, auch wenn wir uns in Vergangenheit doch das eine oder andere Mal zu technischen Fehlern, Fehlwürfen etc. verleiten ließen, das Kämpfen und Beißen um Punkte beherrschen. Also wieder rauf auf die Platte und gemeinsam kämpfen. Alle wussten, dass der Nebenmann und die Mitspieler von der Bank aus alles für einen selbst tun würden. Ganz nach unserem Motto "Ein Wolf ist niemals allein"

Zurück auf der Platte entwickelte sich der Beginn der 2. Halbzeit ausgeglichen über ein 13:12, 14:14 und 17:16. Erst im Anschluss gelang es uns mit dem 20:16 erstmals eine angenehme Führung auszubauen. Mit dem Verlauf der 2. Halbzeit nahm jedoch aber auch die Aggressivität im Spiel immer mehr zu. Man merkte, dass sich einige wenige der Gastgeber doch den Abend anders vorgestellt hatten und mit dem Verlauf nicht mehr so zufrieden waren. Davon aber wenig beeindruckt, ging das Spiel unserseits weiter und "alte" Männer wie unser Hanni, der aufgrund von Personalmangel noch einmal eingesprungen war, konnte sich "jugendlich" noch einmal austoben und an alte Zeiten anknüpfen. So übten wir uns über ein 22:18 und 25:20 in der Spielverwaltung. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch lediglich zu bemängeln, dass wir in kurzer Zeit min. drei 100-prozentige Chancen liegen gelassen haben und auch noch weitere liegen lassen sollten. Am Ende gingen die Punkte sicher nicht aufgrund der spielerischen Leistung, jedoch aber für die kämpferische Leistung, mit einem Sieg über 28:23 verdient auf unser Konto. Die Freude war somit groß. Wieder wichtige Punkte in Richtung Klassenerhalt eingefahren.

Am kommenden Sonntag, den 28.09.2014 um 18 Uhr, dürfen wir in der Berliner Halle den ersten großen Favoriten der Liga, die 2. Vertretung des ATSV Stockelsdorf, begrüßen. Ein Gegner der schwer zu schlagen sein wird. Jedoch durften wir aber auch schon gemeinsam erleben, was in heimischer Halle alles möglich ist. Helft uns, so dass wir erneut über die Grenzen hinaus gehen können.

Eure Wölfe der

1. Herren

   

Die nächsten Heimspiele  

 22.09.2018 Buschkoppel

14:00 mJC - TSV Travemünde

30.09.2018 Buschkoppel

14:00 2.Damen - Union Oldesloe

16:00 2.Herren - Aumühle-Wohltorf 2

21.10.2018 Buschkoppel

13:30 Kreispokalturnier 2.Herren

18:00 2.Damen - Tills Löwen 2

   
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