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Im Vorwege möchten wir uns einmal entschuldigen, dass wir zu den vergangenen Spielen gegen die Vertretung der HSG Holsteinische Schweiz (Ligabetrieb 22:31), der 2. Vertretung des LSV Lauenburg (27:31) und zuletzt gegen die HSG Ostsee N/G (Ligabetrieb 36:36) keine Berichte stellen konnten. Dies war bedauerlicherweise zeitlich und personell nicht möglich.

Nach dem wir nun zuletzt im Ligabetrieb gegen die HSG Ostsee N/G mit einem torreichen Spiel neues Selbstvertrauen getankt hatten, ging es am Samstag, den 08.11.2014, auf die Auswärtsreise in die uns schon bekannte Riemannhalle nach Ratzeburg zur 2. Vertretung der Tills Löwen. Freuen konnten wir uns auf diesen Gegner, da wir uns in den letzten Spielzeiten schon immer gute und vor allem ausgeglichene Handballleistung gegenseitig abgefordert hatten. An diesem Abend sollte jedoch alles anders als geplant verlaufen.

Wie bereits in der laufenden Saison schon so häufig geschehen, startete unser Gegner weit aus motivierter und vor allem konzentrierter ins Spiel. Zwar konnten wir unseren 1. Angriff im Spiel zur 1:0 Führung nutzen, doch was dann geschah, grenzte ein wenig an Leistungsverweigerung. In der Abwehr schaute man dem Gegner zahnlos zu, so dass dieser durch einfaches Druckspiel und Einzelaktionen zu leichten Toren kam und im Angriff fehlte es an der letzten Konsequenz. Ideenlos und fühlbar beeindruckt von einer gut organisierten Deckung der Löwen, gelang uns kein erfolgreicher Torabschluss. Die wenigen Bälle, die dann doch den Weg in Richtung des gegnerischen Torhüters fanden, wurden durch diesen locker und cool entschärft. So war der Spielstand von 1:7 in der 10. Minute durchaus verdient. Thies war gezwungen die 1. Auszeit zu nehmen.

In Gedanken an das Spiel gegen die SC Buntekuh Lübeck motivierte uns Thies wieder an uns zu glauben. Das Spiel war mehr als schlecht gestartet, aber wir könnten es auch wieder zu unseren Gunsten drehen.

Mit diesem Glauben ging es auch zurück auf die Platte und mit einem 3:1-Lauf zum 4:8 wirkte es so, als hätten wir unser Spiel wieder gefunden. Doch dann folgte in der 14. Minute wohl die Aktion, die unser gesamtes Spiel am heutigen Abend wiederspiegeln würde.

Die Abwehr stand einmal konzentriert, so dass wir durch ein gutes verschieben den Ball abfangen konnten. Kai, der zu diesem Zeitpunkt als Vorgezogener agierte, startete in Richtung gegnerisches Tor... der lange Pass... Kai fängt und läuft ungehindert aufs Tor zu.... Sprung in den gegnerischen Kreis...sein Wurf ... Torhüter hält (Oh Nein) und dann die Ladung von Kai.... Ein Schrei.... Kai bleibt mit schmerzen liegen. So hatte bisher niemand von uns Kai schreien gehört. Das Knie war einmal komplett weg geknickt. Folglich musste ein Krankenwagen her. (Auf diesem Wege auch noch einmal alles Gute von uns, damit es dir schnell wieder besser geht). Somit das Ende eines Angriffes, der, bis auf die vorherige Abwehrleistung, nichts positives für uns brachte.

Mit diesem Ausfall fehlte uns natürlich ein sehr wichtiger Spieler. Als Mannschaft wollten wir uns jedoch nicht beeindrucken lassen und für Kai weiterkämpfen, wobei man sich fragen muss, ob man diesen Vorfall wirklich so vergessen konnte.

In der Folge spielten wir jedoch über ein 5:9, 9:12, 12:15 bis hin zum Halbzeitstand von 14:18 mit.

Zu diesem Zeitpunkt war somit am heutigen Abend noch nichts entschieden. Wir nahmen uns für die 2. Halbzeit einiges vor um das Spiel für uns entscheiden zu können.

Die ersten Minuten zeigten jedoch, dass zwischen dem Willen und das was man tatsächlich tut Welten liegen würden. Bei dem Spielstand von 16:24 war für alle Beteiligten spürbar klar, dass dieses Spiel heute entschieden war. Zwar spielten wir noch weiter mit, da wir uns auch nicht endgültig aufgeben wollten, so dass man zum 21:27 noch einmal ein wenig ran kam, aber viel mehr war heute nicht mehr drin. Zu allem Überfluss durften wir dann auch noch in der 2. Halbzeit bei einem Spielstand, bei dem alles entschieden war, die nächste Verletzung in Kauf nehmen. Steffi hatte sich bei einer Abwehraktion die Schulter ausgekugelt, so dass seine Spielzeit auch beendet war. Auch dir gute Besserung Steffi.

Am Ende gewannen die Hausherren verdient mit 35:26. Wir konnten am heutigen Abend einfach nicht unsere Leistung abrufen.

Thies stellte im Abschlusskreis genau die richtige Frage:

"Warum nur spielen wir gegen die Top Teams einen so guten Handball und gegen Mannschaften unserer Stärke machen wir uns das Leben selbst so schwer?"

Diese Frage muss in den nächsten Woche einmal ergründet werden.

Am kommenden Sonntag, den 16.11.2014, dürfen wir um 18 Uhr in der Berliner Halle die Mannschaft des TSV Bargteheide begrüßen. Wir hoffen auf zahlreiche Zuschauer, denn Daheim brauchen wir euch derzeit noch mehr als sonst.

Eure

Wölfe der 1. Herren 

   

Die nächsten Heimspiele  

 14.01.2018 Berliner Str.

10:30 wJE - SG Glinde/Reinbek

12:00 mJA - HSG Hol. Schweiz

14:00 2.Damen - TSV Bargteheide

16:00 1.Herren - TuS Lübeck 2

18:00 2.Herren - HSG Tills Löwen 2 

   
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