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Nach den zuletzt erfolgreichen Spielen Zuhause am 16.11.2014 gegen die 1.Vetretung des TSV Bargteheide (34:33), Auswärts am 23.11.2014 gegen die Vertretung des SC Nahe 08 (32:32), Auswärts gegen die 3. Vertretung des TuS Lübeck 93 (33:31) und zuletzt in heimischer Halle gegen den TSV Groß Grönau (37:23) ging es  vorerst in Winterpause.

Am vergangenen Wochenende (10.01.2015) durften wir dann zum Samstagabendspiel und zur Eröffnung des Handballjahres 2015  in Richtung des TSV Ratekau reisen.

Auf dem Papier sollte dies laut der Tabelle heißen: Ein Spiel zwischen Platz 4 und Platz 9.

Hoch motiviert vom Erfolg der letzten Spiele wollten wir unsere „Serie“ auch dort weiter ausbauen. Schaute man sich die Tabelle und vor allem die Ergebnisse des Gegners einmal genauer an wurde klar, dass wir am heutigen Abend gegen eine starke Abwehr und vor allem gegen eine nicht zu unterschätzende Heimmannschaft spielen würden.

Aus diesem Grund gab es auch noch einmal die mahnenden Worte im Zuge der Kabinenansprache. Wie im Hinspiel sollte das Spiel am besten gleich in den ersten Minuten entschieden werden und das mit hoher Konzentration vor allem viel Tempo.

Und man mag es kaum glauben, aber nach den ersten Minuten des Spieles kam der Verdacht auf, als hätten die Wölfe auf der Platte endlich einmal dem Trainer Thies in der Kabine zugehört. Über eine sichere und stabile Abwehr gelang es uns schnelle und vor allem leichte Tore zu erzielen. Den Gegner setzte man dagegen in der Abwehr so sehr unter Druck, dass dieser für seine Tore arbeiten und kämpfen musste. So konnte gleich zu Beginn über ein aus unserer Sicht 2:0, 4:1 und 5:2 eine kleine Führung ausgebaut werden. Das Überraschungsmoment war gelungen, doch sollte diese Führung vorerst nicht reichen. Bis zum verdienten Ausgleich zum 7:7  in Mitte der 1. Halbzeit schlichen sich doch wieder unnötige Fehler im Abwehrverbund ein.

Seitens der Bank wurde verständlicherweise wieder mehr Konzentration gefordert. Diese Ansage trug im Verlauf der zweiten Hälfte der 1. Halbzeit ihre Früchte, so dass über ein aus unserer Sicht 9:7, 12:9 bis hin zum Halbzeitstand von 15:10 die Führung wieder ausgebaut werden konnte.

Die Devise für die 2. Halbzeit lautete weiter Gas geben und den Gegner unter Druck setzen. Bereits zum Ende der 1. Halbzeit fiel die steigende Härte der Gegner vermehrt auf, die im weiteren Verlauf noch für uns genutzt werden konnte.

Mit einem erneuten Blitzstart und durchaus wach konnte mit Beginn der 2. Halbzeit die Führung zum 17:10 ausgebaut werden. Wer nun glauben würde, dass dies für uns schon zum Sieg reichen würde, wurde durch einen anderen Spielverlauf des besseren belehrt. Unkonzentriertheiten im Abwehrverbund und vor allem beim Abschluss vor dem gegnerischen Tor machten den Gegner erneut stark, so dass dieser erneut über ein 18:13, 20:16 und 22:19 die Führung schmelzen lies.

Erste größere Verunsicherungen machten sich breit. Aber  siehe da. Mag es daran liegen, dass die Mannschaft älter und vor allem dadurch ruhiger geworden ist. Es ging ein Ruck durch die Mannschaft, es dürfe keine Panik aufkommen.

So zogen wir weiter konsequent auf die gegnerische Abwehr und nutzen endlich die in der 1. Halbzeit genannte anfängliche Härte. Zwar konnten wir bis zu diesem Zeitpunkt und auch bis zum Ende des Spieles kein Tor über die Kreisspieler erzielen, doch sprachen die am Ende 9 gegebenen 7-Meter gegen die Hausherren eine klare eigene Aussage.

Der weitere Spielverlauf konnte anschließend bis zum Ende wieder konzentrierter genutzt werden, so dass am Ende über ein 25:20 der Endstand von 30:24 gefühlt für uns sicher verdient gewesen ist.

 

Finn beschrieb den Verlauf zum Ende des Spieles wie folgt:

„Ja es kam der Punkt, als die Ratekauer Ihre Felle wegschwimmen sehen haben“

In der Mannschaft wird noch heute darüber philosophiert was Finn uns und damit zum Spiel wirklich sagen wollte. Im Ergebnis konnte Thies am Ende jedoch mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden sein.

Somit kann man wohl nach dem Verlauf von den letzten Spielen von einer kleinen Serie sprechen.

Aber auch jede Serie kann reißen, also heißt es am kommenden Sonntag, den 18.01.2015, um 18 Uhr in unserer heimischen Berliner Halle gegen die Piraten des SC Buntekuh Lübeck volle Konzentration. Wir wollen den Schatz von 2 Punkten somit zusammen bei uns in Schwarzenbek halten. Also kommt und helft uns dabei.

 

Eure

Wölfe der 1. Herren

   
© TSV Schwarzenbek Handball